Trompete in Bewegung...Blech trifft Feldenkrais

„“Es war ein sehr bereicherndes Seminar! Deine Begeisterung und dein Forschungsdrang springen einfach über.“
Claudia König, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt

Dieses Seminar findet in Zusammenarbeit mit der Feldenkraispädagogin Annegret Lucke statt.

Wie führe ich Kinder an ein Blechblasinstrument heran, so dass sich ein Spiel entwickelt, das von Leichtigkeit, Klangentfaltung und Effizienz gekennzeichnet ist?
Wie räume ich blockierende oder einschränkende Muster beiseite?
Wie erreiche ich die zum Erlernen eines Instruments nötige differenzierte (Körper)wahrnehmung und welcher Blick, welche Vorgehensweise ist dazu nötig?
Wie fördere ich die Entwicklung des musikalischen Ausdrucks?
Wie gestalte ich meinen Unterricht, so dass die Selbsttätigkeit der Schüler angeregt und Kreativität gefördert wird?

 

Die ersten Erfahrungen mit dem Instrument sind prägend, in der ersten Stunde entscheidet sich, ob das Gefühl für die Tonerzeugung mit Leichtigkeit verbunden ist.
Unser Motto heißt: Aller Anfang ist leicht.
Wir zeigen Ihnen ganzheitliche Arbeitsweisen, mit denen sich Ansatz, Atmung und Spielgefühl bei Schülern so entwickeln lassen, dass das Musizieren leicht und mühelos geht und sich der Klang entfaltet.

 

Der Umgang mit dem eigenen Körper hat einen großen Einfluss aufs Musizieren.
Mühelose Bewegungen und ein freier, durchlässiger Körper sind die Voraussetzungen für fließende Atmung, Klangentfaltung und Leichtigkeit im Spiel.
Oft verhindern gewohnte, als „normal“ empfundene Haltungs -oder Bewegungsmuster, dass das Instrumentalspiel leicht und mühelos geht.
Wir zeigen Ihnen, wie in Unterrichtssituationen blockierende Muster beim Spielen aufgelöst werden können (oder erst gar nicht entstehen) und durch zweckmäßige Bewegungs- und Spielabläufe ersetzt werden.

 

Die Schulung der Wahrnehmung ist die Grundlage für die Ausbildung von Ansatz, Atmung Blastechnik.
Durch Wahrnehmung gewinnen wir Erkenntnisse über unser Handeln.Nur was ich wahrnehme, kann ich auch verändern.
Eine verfeinerte Wahrnehmung ist auch für das bewusste Gestalten beim Musizieren sehr wichtig. Nur was ich spüre, kann ich auch wirklich musikalisch ausdrücken.
In Übungen mit und ohne Instrument erforschen wir gemeinsam die Wechselwirkung zwischen Bewegung, Haltung, Spielgefühl und Klang.
Die Feldenkraislektionen zur Verbesserung der Körperwahrnehmung sind dabei eine vertiefende Ergänzung zum instrumentalpädagogischen Arbeiten.
So entsteht ein anderer Blick für Schüler und eigene Arbeitsweisen.

 

Sie bekommen damit Werkzeuge an die Hand, wie beim Unterrichten vieles leichter gehen kann. Wir halten jede Menge praktische, sofort umsetzbare Übungen für den Unterrichtsalltag bereit. Wir geben Anregungen für eine Unterrichtsgestaltung, bei der Lernen durch Ausprobieren und Entdecken im Mittelpunkt steht – immer ganzheitlich, unter Einbeziehung aller Sinne.
Dabei zeigen wir, wie Lernen zum schöpferischen Prozess werden kann, indem Schüler durch entsprechende Aufgabenstellung blastechnische und musikalische Vorgänge und Bewegungsabläufe selbst zu entdecken, ihr eigenes Erleben einbringen und ihr Ausdruckspotential erweitern.
Wir zeigen schwungvolle Herangehensweisen zur Entwicklung des musikalischen Ausdrucks.
Bewegung und ein spielerischer Umgang mit dem Übungsmaterial schaffen eine freudige Lernatmosphäre- nicht zuletzt für alle Kursteilnehmer.

 

 

Annegret Lucke unterrichte Querflöte und die Feldenkrais Methode an Dr. Hochs Konservatorium, Frankfurt und an der Akademie für Tonkunst, Darmstadt.Die Feldenkrais Methode als Lernmethode, die unsere Körperwahrnehmung optimal ausbildet, empfindet sie als eine ideale Möglichkeit, ein ganzheitliches Lernen im Instrumentalunterricht zu verwirklichen. Ihre Ausbildung zur Feldenkrais Pädagogin absolvierte sie bei Chava Shelhav, einer langjährigen Mitarbeiterin von Moshé Feldenkrais. Seit 2005 ist sie linzensiertes Mitglied des Feldenkrais-Verbandes Deutschland (FVD).

 

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